Montag, 14. September 2015

Viel passiert ...

ist auf unserer Baustelle.

Leider haben sich die Arbeiten ziemlich lange hingezogen, da es Probleme bei (mit) dem Trockenbau(er) gab. Aber dazu möchten wir uns an dieser Stelle (noch) nicht weiter äußern.

Die Abstimmung mit dem Elektriker klappte hervorragend. Das Planungsgespräch auf der Baustelle dauerte tatsächlich nochmal 3 Stunden OBWOHL wir alles vorbereitet, eingezeichnet und durchdacht haben. ABER... der Elektriker hat auch nochmal das Eine oder Andere zu Bedenken gegeben. Und das war auch gut so. Nachträglich etwas an der Elektrik zu ändern bedeutet einen deutlich größeren Aufwand als von Anfang an ein paar mehr Kabel in den Wänden zu haben, auf die man bei Bedarf zurück greifen kann.

Auch die Ausführung der Arbeiten war hervorragend. Die Jungs waren super nett, schnell und ordentlich. Auch hier wurde mitgedacht, abgestimmt und abgesprochen. So stellen wir uns eigentlich jedes Gewerk vor.

Ein Tipp: Nachdem alle Kabel und Dosen in den Wänden waren, haben wir von Jedem einzelnen raum Fotos gemacht um später nachvollziehen zu können WO genau die Leitungen verlaufen. (Man(n) weiß ja wie gern Frau mal hier ein Regal oder dort ein Bild an der Wand haben will)

In der letzten August- Woche haben wir dann die Medien verlegen lassen. Ja; wir haben es geschafft ALLE Medien in einer Woche zu bekommen. 

Hierzu der Tipp: Die Medien am Besten schon sofort nach dem Bauanlaufgespräch bei den entsprechenden Versorgern beantragen !!! Von denen bekommt man dann die ausführenden Firmen benannt. Diese brauchen dann Unterlagen wie Leitungspläne usw. Als ungefähre Vorlauffrist sollte man hier 6-8 Wochen einplanen, bis die Leitungen dann tatsächlich verlegt werden.

Wir haben es so organisiert, dass wir Wasser und Abwasser an eine Firma gegeben haben und Strom und Telefon an eine Firma. Für Abwasser war eine Firma vom Abwasserzweckverband vorgegeben. Aber für Trinkwasser eine Extra- Firma zu suchen ( die dann auch die Zulassung hat), extra zu koordinieren usw. um vielleicht 100 Euro zu sparen, wäre verschenkte Zeit.

Wir haben auch unseren Baustromkasten bei der Firma bestellt, welche mit dem Hausanschluss durch den Energieversorger beauftragt war. Unterm Strich nehmen sich alle Firmen preislich nichts. Aber es spart soviel Zeit und Nerven und man hat immer nur EINEN Ansprechpartner. 
Dann haben wir mit dem Bauleiter genau abgesprochen, welcher Anschluss in welches Leerrohr kommt. Die Leerrohre haben wir dann entsprechend beschriftet. An die Haustür haben wir einen Plan geklebt, worauf die geplante Leitungsführung auf dem Grundstück zu erkennen war.

Was auch ungemein hilfreich ist, ist die Tatsache, dass man einen Haustürschlüssel an einer Stelle hinterlegt und diese Stelle den Firmen mitteilt. Somit muss man nicht immer Vorort sein um die Firmen in den HA- Raum zu lassen. Dies hat prima geklappt bei allen Firmen.

An dieser Stelle unseren ganz herzlichen Dank an die Versorger und die ausführenden Firmen.

Nachdem nun die Trockenbauarbeiten (endlich) auf dem Stand waren wo sie sein sollten kamen Innen- und Außenputz und gleichzeitig der Heizungsbauer.

Der "Außenputzer" hat am Samstag alle vorbereitenden Arbeiten gemacht ( Fenster- und Türfaschen) und den Dickbettputz dann an einem Tag aufgebracht. Zur gleichen Zeit war der Innenputzer am werk und hat auch nur innerhalb eines Tages sein Werk vollbracht. Das haben wir leider nicht mitbekommen, da wir eine Woche im Urlaub waren. In dieser Woche sind dann die 1000 Dinge gleichzeitig passiert.

Unser Bauleiter hat in dieser Woche ganze Arbeit geleistet. In der wöchentlichen Bauberatung vor unserem Urlaub hieß es: nächste Woche kommt der Außenputz. Mit diesem Kenntnisstand sind wir Montags (31.8.) in den Urlaub geflogen.
Dienstags (1.9.) kam dann der Anruf unseres Bauleiters ( der Tag der wöchentlichen Bauberatung). 
Also: der Außenputzer ist dann fertig mit dem Dickbettputz und der Heizungsbauer fängt dann morgen an; achja und der Innenputz ist übrigens auch seit gestern fertig.

Als wir Montags drauf (7.9.) dann aus dem Urlaub wieder kamen, wurden wir schon sehnsüchtig vom Klempner erwartet. Feinabstimmungen, wie Küchenplanung, wohin mit dem Waschbecken usw. standen auf dem Programm. Da wir schon eine komplett fertige Küchenplanung haben, war dies in 15 Minuten erledigt und die Jungs waren froh, reibungslos weiter arbeiten zu können.

In dieser Woche wurde dann auch der Sichtputz außen aufgebracht, so dass wir die Putzerarbeiten außen als erledigt erklären können.

Auch hier ein Tipp: Prüft, ob im Bauvertrag ein Schutzanstrich im Sockelbereich vorgesehen ist. Der Sockel wird zwar verputzt und der Putz ist auch dafür ausgelegt ABER der Putzer riet uns einen zusätlichen Schutzanstrich aufzubringen. Aufspritzendes Regenwasser usw hinterlassen hässliche Flecken, die mit einem Anstrich schwer zu beseitigen sind !!!

Heute nun haben die Heizungsbauer die Solarpanele aufs Dach gebracht. Diese sind Kleiner und unauffälliger als gedacht, was uns sehr freut. Da sieht man aber dass die Technik sich immer weiter entwickelt.

Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass man als Bauherr JEDEN Tag auf der Baustelle ist. Fragen werden gern und verständlich von den Jungs beantwortet. Wenn wir uns mal nicht auf der Baustelle gesehen haben, haben wir einen "Fragen- Zettel" im HA- Raum aufgehangen. 
Entweder wir wurden angerufen und es wurde uns erklärt ODER wir haben eine Mail bekommen, in denen uns alles erklärt wurde. 
Auch die Jungs freuen sich wenn sich der Bauherr sehen lässt und mal ein nettes Wort oder zumindest ein "Guten Tag" für sie übrig hat.

So; und für alle Neugierigen hier die Bilder mit Stand von heute:


Straßenansicht

Gartenansicht

Eingangsbereich

Wohnzimmer

Küche

HA- Raum

Durchgang Küche- Wohnzimmer

Schlafzimmer (Durchgang Ankleidezimmer)

Ankleidezimmer

Gästezimmer

Büro im OG

Bad

Bad

Straßenansicht

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